#Beuys

Durchblick, verborgenes und Bäume

Zweiter Teil der Fotoexkursion mit Thomas Martin für den Lionsclub Kalender 2017 vom 27.05.2016

Nachdem wir den Kulturbahnhof mit seinen Kunstwerken im Kasten hatten ging es zum Friedrichsplatz.

Dem Zentrum jeder Documenta Ausstellung. Dem zentralen Platz in der Stadt der zum Verweilen einlädt aber von vielen nur hastig überquert wird. Hier befinden sich die meisten der Documenta Kunstwerke die in Kassel verblieben sind.

Wir wollten die Kunstwerke:

  • Rahmenbau von der Künstlergruppe Haus-Rucker-Co
  • Die Raumskulptur von Per Kirkeby
  • Den vertikalen Erdkilometer von Walter de Maria
  • den ersten und den letzten Baum von Joseph Beuys Projekt, 7000 Eichen. Stadtverwaldung statt Stadtverwaltung
  • die Fremden von Thomas Schütte
  • und die Klang Installation Three to one von Max Neuhaus

fotografieren.

Zunächst schauten wir uns den Bereich in Richtung Aue an.

Dort ist der Rahmenbau installiert und lockt mit seinen Sichtachsen dazu ein, fotografiert zu werden. Leider gibt es bereits so viele Fotos davon, das es schwer ist, eine andere Sicht der Rahmen zu bekommen.

Mit einer Drohne könnte man noch versuchen, die Sicht von der anderen Seite hinzubekommen. Leider hatten wir keine zur Verfügung.

Ich kam auf die Idee, den Rahmen als Spiegelung in einem der Fenster der Documenta Halle zu fotografieren. Dort hängen außerdem alle Plakate der vergangenen Ausstellungen.

Rahmen Spiegelung
Rahmen Spiegelung im Fenster der Dokumentahalle

Weiter ging es über den Steinweg zum Fridericianum. Dort befindet sich der vertikale Erdkilometer. Zugegeben ein eher unspektakulärer Stein in dessen Mitte ein Messingstück sichtbar ist.

Ein für immer im Boden versenkter unsichtbarer, eintausend Meter langer Metallstab.

Erst zu Hause hatte ich die Idee, die Entwicklung etwas farbiger zu gestalten.

Also entwickelte ich alles um den Mittelpunkt in einer Blau Färbung und das Gelb des Messingmittelpunktes wurde etwas verstärkt.

der Erdkilometer
der Erdkilometer

Wir wollen allerdings noch ein anderes Foto davon erstellen und sind gespannt, wie diese Bildidee dann ankommt.

Weiter ging es mit den beiden „Beuys Bäume“ vor dem Fridericianum.

Leider hat Joseph Beuys die Fertigstellung seines Kunstwerks nicht mehr erlebt. Den letzten Baum pflanzte deshalb seine Ehefrau.

der erste und der letzte
der erste und der letzte

Zu mehr Fotos sind wir an dem Tag nicht mehr gekommen.

Trotzdem eine schöne kleine Fotowanderung die wir mit einer Tasse Kaffee in einem bekannten Restaurant am Friedrichsplatz ausklingen ließen.

Wer mehr über die Documenta, die Geschichte, Künstler und Kunstwerke erfahren möchte ist natürlich auf der Internetseite http://www.documenta.de richtig.