#Granitblock

Der Block

Wie fotografiert man einen Stein?

Nachdem wir den kommenden Lionsclub Kalender 2017 die Aufgabenstellung „Documenta Kunstwerke“ bekommen hatten, stellte sich die Frage welche dies eigentlich sind (Siehe Fotoshooting-mit-besonderen-Modellen).

An einem sonnigen Morgen im Oktober 2016 machte ich mich auf den Weg, eines der Fotomodelle zu begutachten.

Ich hatte es auf den Granitblock abgesehen, der hinter der neuen Galerie im Boden steckt.

In drei Teile gespalten, der mittlere Teil in vier Teile geschnitten, alle Teile wieder zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt und den unteren Teil in die Erde eingelassen.

Grauschwarz steht er dort und bildet in seiner Massigkeit einen interessanten Kontrast zu den geometrisch behauenen Fassadensteinen der Neuen Galerie (Architekturblog)

Wie kann ich diesen Block fotografisch ins rechte Licht setzten.

Ich entschloss mich für einen recht tiefen Standort der Kamera (ca. 20 cm vom Boden) und variierte die Blenden und Verschlusszeiten.

Zusätzlich setzte ich noch einen ND8 sowie einen Grauverlaufsfilter ein und stellte die Kamera auf Blendenautomatik.

Zur genauen Positionierung der Kamera, um den Block entlang der Gebäudelinien auszurichten, half mir mal wieder der klappbare Monitor meiner Olympus.

Die Sonne tat ein Übriges. Sie erzeugte einen schön verlaufenden Schatten zum Gebäude und leuchtete mein Model hervorragend aus.

 

Ein Granitblock in drei Teile gespalten, der mittlere Teil in vier Teile geschnitten, alle Teile zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt, der untere Teil in die Erde eingelassen, Neue Galerie
Ein Granitblock in drei Teile gespalten, der mittlere Teil in vier Teile geschnitten, alle Teile zur ursprünglichen Blockform zusammengefügt, der untere Teil in die Erde eingelassen, Neue Galerie